Meine Philosophie
Nicht selten wird die die konservative Therapie in unserer Gesellschaft kritisch betrachtet, da die Konzepte und die Philosophie nicht einfach und grundlegend erklärt werden. Somit entsteht oft ein Mysterium aus missverständlicher Komplexität. Trotz des immer größeren Zulaufs zweifeln viele Berufsgruppen immer wieder an der Wirksamkeit von manuellen Interventionen.
Zur Osteopathie oder Manuellen Therapie sollen hier keine Definitionen aus Büchern und Lehrtexten kopiert, sondern vielmehr meine grundlegenden Gedanken vermitteln werden. Der Osteopath sucht am gesamten Körper nach Bewegungseinschränkungen. Diese können z.B. durch Unfälle, Narben, Entzündungen, Fehlhaltungen oder auch durch emotionale Erlebnisse entstehen. Bewegungseinschränkungen verändern die Durchblutung, den venösen und lymphatischen Abfluss und stören somit die Versorgung aller Strukturen. Abnorme Spannungszustände durch Bewegungsverluste verändern zusätzlich die Mechanik und die Belastung im Körper. Die Ansteuerung von Strukturen durch das Nervensystem kann durch Blockaden an der Wirbelsäule oder Kompressionen in der Peripherie zusätzlich gestört sein. Die Aufgabe des Therapeuten ist es, diese Bewegungsstörungen, Engpässe, Stauungen oder Spannungsveränderungen aufzulösen, um die Zirkulation zu optimieren und dem Körper die Möglichkeit zur Regeneration zu geben. Eine Normalisierung der Belastung hilft dem Körper, wieder zu funktionieren. Jedoch hat auch die konservative Therapie selbstverständlich ihre Grenzen.
Natürlich sollten die Behandlungsmaßnahmen nicht rein aus passiven Behandlungstechniken bestehen. Die Aktivität, die Motivation und die Bereitschaft des Patienten etwas zu ändern, können die Effektivität und die Nachhaltigkeit einer Behandlungsmaßnahme deutlich steigern.